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Wer benötigt einen Datenschutzbeauftragten?

Art 37 DSGVO regelt die Voraussetzungen, wann ein Datenschutzbeauftragter verpflichtend zu bestellen ist.

Diese sind:

  • Verarbeitung von Daten durch  Behörden oder öffentliche Stellen, mit Ausnahme von Gerichten, die im Rahmen ihrer justiziellen Tätigkeit handeln,
  • Durchführung von Verarbeitungsvorgängen, die aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich macht, wenn es sich dabei um die Kerntätigkeit des Verantwortlichen handelt,
  • Durchführung von Verarbeitungsvorgängen, die in einer umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien (früher sensible Daten, z.B. Gesundheitsdaten) oder von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten besteht, wenn es sich dabei um die Kerntätigkeit des Verantwortlichen handelt.

Um eine Kerntätigkeit handelt es sich dann, wenn die Datenverarbeitung Haupttätigkeit des Unternehmens ist. Wir unterstützen Sie auch in der Beurteilung, ob Bedarf für die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten besteht.

Eine Unternehmensgruppe (Konzern) kann einen gemeinsamen  Datenschutzbeauftragten bestellen. Es muss sich dabei nicht um eine interne Person handeln, der Datenschutzbeauftragte kann auch extern bestellt werden.

Selbst wenn keine Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten besteht, kann es durchaus sinnvoll sein, eine Person freiwillig zu benennen bzw. eine Person mit der Wahrnehmung der datenschutzrechtlichen Aufgaben zu betrauen. Die Strafen nach DSGVO gehen bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des Jahresumsatzes. Gehen Sie kein Risiko ein. Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen.